Mitarbeiterin des Monats: MARA

Mara von Schülerpaten Berlin e.V.

Mara hatte während ihrem Studium Lust, sich nebenbei ehrenamtlich zu engagieren – und unterstützt Schülerpaten Berlin e.V. seit November 2018 im Ressort Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie ist unsere Instagram-Beauftragte und hält unsere Follower stetig auf dem Laufenden, was es bei uns Neues gibt. Zudem hat Mara tatkräftig bei der Organisation des Sommerfestes im vergangenen Jahr unterstützt, einen Artikel in der Studierendenzeitung „Unaufgefordert“ akquiriert und auf Infoveranstaltungen fleißig die Werbetrommel für uns gerührt.

Durch ihre Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit bei Schülerpaten Berlin e.V. möchte Mara dazu beitragen, dass mehr Menschen von unserer Vereinsarbeit erfahren und sich eventuell sogar selber für eine Patenschaft entscheiden. An der Vereinsarbeit gefällt ihr besonders, dass alle ein gemeinsames Ziel verfolgen und zusammen einen Beitrag zu einem besseren Miteinander in der Gesellschaft leisten.

Besonders mag Mara unser Motto #mehralsNachhilfe, da sich zwischen den Tandems schon viele Freundschaften gebildet haben, die weit über die Nachhilfe hinausgehen.

Vielen Dank für deinen tollen Einsatz, liebe Mara!

Evaluation des Patenschaftsprojekts 2019

Schülerpaten Berlin überprüft regelmäßig die Wirkung des Projekts und die Zufriedenheit der  teilnenhemenden Pat*innen und Patenkinder durch anonyme Umfragen. 2019 haben wir diese Befragung komplett überarbeitet und können uns über deutliche gestiegene  Teilnehmerzahlen freuen: 46 Pat*innen und 15 Patenkinder schlossen unserer Befragung ab. Wir sind sehr dankbar, dass so viele Teilnehmende sich die Zeit genommen haben, uns wertvolles Feedback zu geben!

Die Rückmeldungen zu unserer Arbeit fielen sehr positiv aus. 100 % der Patenkinder sind zufrieden mit uns (80 % sogar sehr) und würden uns weiterempfehlen. Bei den Pat*innen sind 97,8 % zufrieden mit uns (67,4 % sogar sehr) und würden uns weiterempfehlen. Besonders gelobt wurde die gute Erreichbarkeit unseres Teams bei Fragen und Problemen.

Die Umfrage zeigt außerdem, dass Schülerpaten Berlin wirkt! Das wichtigste Ziel von Schülerpaten Berlin ist die Stärkung von Schüler*innen mit Migrationshintergrund. Die letzte PISA-Studie hat die anhaltende Benachteiligung dieser Gruppe noch einmal deutlich gemacht: Der Leistungsunterschied zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund entspricht etwa dem Lernertrag von zwei Schuljahren. Deswegen ist es ein besonders großer Erfolg von Schülerpaten Berlin, dass 100 % der befragten Patenkinder angaben, dass sich ihre Noten durch die Patenschaft verbessert haben. Die befragten Pat*innen sahen dies mit 76,8 % zwar etwas kritischer, aber auch diese Zahlen stellen einen großen Erfolg da. 100 % der Kinder gaben zudem an, dass ihnen das Besprechen der Lerninhalte in der Patenschaft hilft, im Unterricht besser mitzukommen.

Die Patenschaften sollen auch das Selbstvertrauen der Kinder stärken sowie ihr Handlungs- und Erfahrungsrepertoir erweitern. Auch dieses Ziel konnte in vielen Patenschaften erreicht werden. 78,6 % der Kinder gaben an, dass sie sich seit Beginn der Patenschaft mehr zutrauen, was die Pat*innen in ihren Angaben mit 71 % bestätigten. 64,3 % der Patenkinder berichteten zudem, dass sie durch die gemeinsamen Aktivitäten mit ihren Pat*innen ein neues Hobby entdeckt haben.

Schülerpaten Berlin möchte nicht nur die Bildungschancen benachteiligter Kinder verbessern, sondern auch Brücken bauen. In einer sich immer weiter polarisierenden Gesellschaft kommen Menschen unterschiedlicher soziokultureller Herkunft immer seltener zusammen. Schülerpaten schafft Gelegenheiten für solche Begegnungen. 60,9 % unserer Pat*innen haben durch Schülerpaten Berlin das erste Mal engeren Kontakt zu Menschen aus dem arabischen Kulturraum gehabt. 54,4 % hatten durch uns außerdem das erste Mal engeren Kontakt zu Menschen, die Sozialhilfe beziehen. Diese Begegnungen erhöhen das Verständnis füreinander! 78,3 % der Pat*innen gaben an, dass sie durch die Teilnahme bei Schülerpaten Berlin ihr Verständnis für Menschen anderer kultureller Herkunft ausbauen konnten. 67,4 % Pat*innen nahmen zudem eine positive Veränderung in ihrem Verständnis gegenüber Menschen, die Sozialhilfe beziehen, wahr. Die Patenschaften tragen somit auch zu einer Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts bei. 91,3 % der Pat*innen haben durch Schülerpaten gemerkt, wie wichtig es ist, dass wir uns in unserer Gesellschaft füreinander einsetzen.

Natürlich geht die Wirkung der Patenschaften noch weiter über die von uns erfassten Punkte hinaus. Manche Pat*innen berichten davon, dass sich durch die Patenschaften bei den Schüler*innen Berufswünsche entwickelten und andere schreiben, dass sie die Eltern des Patenkindes zur Teilnahme an Wahlen animieren konnten. Jede unserer Patenschaften ist einzigartig und ihre Wirkung richtet sich nach den Bedürfnissen der Teilnehmenden. Eine einzelne Patenschaft tangiert zwar jeweils nur wenige Menschen, aber in Anbetracht der 800 von Schülerpaten Berlin im letzten Jahrzehnt vermittelten Patenschaften ist das doch schon eine ganze Menge!

Mitarbeiterin des Monats: VICTORIA

Victoria unterstützt Schülerpaten Berlin e.V. im Ressort Betreuung & Weiterbildung. Dort kümmert sie sich um die E-Mail-Anfragen von Patinnen und Paten und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem plant sie mit den anderen Team-Mitgliedern zahlreiche Events für die Paten-Tandems. Ein Highlight in 2019 war zum Beispiel eine Führung durch das Technikmuseum, welche Victoria organisiert hat.Auch bei den Auftaktseminaren ist Victoria als helfende Hand dabei und sorgt dafür, dass neue Patinnen und Paten gut in ihre Patenschaft starten können. Da Victoria selbst ein Patenkind – eine 10-jährige Schülerin – betreut, fällt es ihr besonders leicht, die Fragen der neuen Patinnen und Paten zu beantworten. 

Victoria gefällt an der Vereinsarbeit zu sehen, wie engagiert die Patinnen und Paten sind und wie sehr beide Seiten von der Patenschaft profitieren. Der Kontakt zu den Patinnen und Paten macht ihr besonders viel Spaß, genauso wie die gemeinsamen Aktivitäten mit den Schülerinnen und Schülern.

Danke für Dein tolles Engagement, liebe Victoria!

Workshop „Stärkenbasierte Patenschaften“

Jeder von uns hat einzigartige Talente, die uns zu dem machen, wer wir sind. In einem unserer diesjährigen Workshop für Patinnen und Paten ging es daher darum, diese zu identifizieren und zu lernen, wie wir diese zu Stärken ausbilden und produktiv einsetzen können.

Unsere Patinnen und Paten konnten anhand einer umfassenden Online-Umfrage im Vorfeld des Workshops ihre persönlichen Stärken ermitteln. Im Workshop selbst wurde dann unter Anleitung einer Gallup-zertifizierten Strength-Coach gemeinsam erarbeitet, wie man diese Talente trainiert und gewinnbringend einsetzt. Der Fokus des Workshops lag natürlich vor allem darauf, stärkenbasiertes Arbeiten in den Patenschaften einzusetzen. 

Zunächst erfuhren die Patinnen und Paten, wie sie ihre Talente dazu verwenden können, um ihr Patenkind bestmöglich zu unterstützen. Der Workshop zeigte ihnen aber auch, wie sie ihrem Patenkind helfen können, seine eigenen Talente zu verstehen und gezielt für das schulische und persönliche Fortkommen einzusetzen. Im deutschen Schulsystem herrscht weiterhin die Meinung vor, dass man sich auf seine Schwächen konzentrieren sollte, um sich auch in diesen Bereichen zumindest ein wenig zu verbessern. Der stärkenbasierte Ansatz versucht hingegen, das Beste aus den Menschen durch Ausbau ihrer Stärken herauszuholen. Für die Patenschaftsarbeit bedeutet das vor allem, die Kinder mit einer Bewusstwerdung dessen, was sie schon können, zu motivieren. Denn leider bekommen viele Kinder in der Schule immer nur zu hören, was sie nicht können. Zudem können die Pat*innen versuchen, die Stärken der Kinder zu nutzen, um auf unterschiedlichen Wegen bessere Lernerfolge zu erzielen. Dafür wurden unsere Patinnen und Paten mit eigens von der Workshop-Leitung für Schülerpaten Berlin entwickelten Arbeitsblättern und Leitfäden ausgestattet, die ihnen helfen sollen, das Thema Stärken kindgerecht mit ihren Patenschülerinnen und – schülern zu besprechen. Denn in ihnen stärk mehr, als sie vielleicht selbst glauben!

Robotics Workshop

In unserer Herbst-Tandemveranstaltung ging es um digitale Bildung: Beim Workshop „Roboter bauen & programmieren“ am 26. Oktober 2019 in der HABA Digitalwerkstatt konnten acht Tandems drei Stunden lang die Welt der Roboter spielerisch kennenlernen und hatten dabei sichtlich viel Spaß.

In dem Kurs wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zunächst die Arten und Einsatzgebiete von Roboter(systemen) vermittelt. Die sind schon heute so vielfältig, dass man auch als Erwachsene*r ins Staunen gerät.

Außerdem wurde vorab sehr anschaulich dargestellt, wie präzise man bei der Programmierung – also dem Erteilen von Befehlen an den Roboter – vorgehen muss, damit dieser auch macht, was man möchte, sich nicht im Kreis dreht oder „über’s Ziel hinausschießt“.

Dann ging es ans Zusammenbauen: Die Roboter waren in ihre Einzelteile zerlegt und mussten von den Teams richtig zusammengesetzt und verkabelt werden, damit die Befehle später auch an den richtigen Stellen ankommen konnten. Natürlich durfte auch individuelle Dekoration nicht fehlen, damit jedes Team seinen Roboter erkennt, wenn er durch den Raum flitzt.

Und richtig spannend wurde es dann, als das Programmieren losging. Welchen Befehl muss man wie erteilen, damit der Roboter losfährt, wenn man auf dem Computer die Leertaste drückt und damit er mit einem Klick auf eine andere Taste wieder anhält? Gar nicht so einfach! Aber die Kinder bekamen es in den meisten Fällen schneller raus als ihre erwachsene Begleitung…

Die drei Stunden vergingen wie im Flug und ehe man sich versah, war der Workshop schon vorbei. Nach einer kurzen Evaluationsrunde war klar, dass einige der Kinder sich gerne mehr mit dem Thema befassen möchten. Vielleicht haben sie da ja ein neues Talent an sich entdeckt?

Was ist Design Thinking?

Schülerpaten Berlin bietet seinen ehrenamtlichen Patinnen und Paten ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, von dem ihre Patenschaften aber auch sie persönlich profitieren können. Ende September gab es daher einen Workshop zum Thema Design Thinking. Bei diesem aktuell beliebten Konzept handelt es sich um eine innovative Methode zum Lösen von Problemen und zur Entwicklung neuer Ideen. Im Zentrum des Ansatzes steht der Versuch, Lösungen zu finden, die aus “Nutzersicht” überzeugend sind. Der Nutzer kann der Käufer eines Rasierers sein oder aber – wie in unserem Fall – der oder die Teilnehmende an einem Patenschaftsprojekt.

Zunächst wurden Bugs in aktuellen Produkt gesammelt (= Herausforderungen in den Patenschaften), um dann mit unterschiedlichen Methoden nach kreativen Lösungen zu suchen. Es wurde beispielsweise mit verteilten Rollen gebrainstormt. In der Rolle eines Kindes kommt man auf ganz andere Idee als in der Rolle des Milliardärs oder des Tech-Gurus! Am Ende des abwechslungsreichen Workshops wurden dann sogar konkrete Entwürfe für die vielversprechendsten Lösungsansätze entwickelt und präsentiert. 

Mitarbeiterin des Monats: HANNAH

Hannah leitet seit Kurzem das Vermittlungsressort, ist aber schon über zwei Jahre engagiertes Team-Mitglied in unserem Verein. Sie war damals auf der Suche nach einem neuen Ehrenamt in Berlin und ist über ihre Universität auf Schülerpaten Berlin gestoßen. Das das Vereinskonzept sie sofort überzeugte, schloss sie sich schnell dem Team an. Im Vermittlungsressort führt sie Kennenlerngespräche mit Ehrenamtler*innen, die sich für eine Patenschaft interessieren, und koordiniert seit einigen Wochen diesen Prozess sogar.

Hannah engagiert sich bei Schülerpaten Berlin, weil ihrer Meinung nach unsere Gesellschaft ohne ehrenamtliches Engagement nicht funktioniert. Zudem möchte sie etwas von ihren Bildungsprivilegien weitergeben, da sie davon überzeugt ist, dass Bildung eines unserer höchsten Güter ist und gleich verteilt sein sollte.

„Schülerpaten ist nicht nur wichtig für die Kids, die Hilfe in der Schule bekommen, sondern hat mir auch tolle Freundschaften beschert, die ich nicht mehr missen möchte“, sagt Hannah. „Gutes tun im Vereinsrahmen war also das Beste, was mir passieren konnte.“

Schülerpaten Berlin bedeutet für Hannah Freundschaft – aber auch die Hoffnung, die Welt ein kleines bisschen gerechter gestalten zu können.

Diese Hoffnung haben wir auch – und bedanken uns bei Dir für Dein unermüdliches Engagement, liebe Hannah!

10 Jahre Schülerpaten

10 Jahre ist es her, dass Schülerpaten Berlin von einer Gruppe Studierender gegründet wurde! 

10 Jahre – in denen sich 800 Paten für ein Kind und dessen Bildungschancen eingesetzt haben!

10 Jahre – in denen 800 Kinder sich dafür entschieden haben, gemeinsam mit einem Paten ihre schulische Zukunft selbst in die Hand zu nehmen!

10 Jahre – in denen 800 Familien Paten in ihrem Zuhause willkommen geheißen haben, damit ihr Kind Zugang zu besseren Bildungschancen erhält!

10 Jahre – in denen Schülerpaten die Chancengerechtigkeit in Berlin ein kleines Stück voranbringen konnten!

Im Lauf der vergangenen 10 Jahre haben wir uns von einer kleinen Initiative zu einem eigenständigen Verein und zu einem der erfolgreichsten Patenschaftsprojekte Berlins entwickelt! Wir haben in dieser Zeit etliche Preise gewonnen, einen Dachverband gegründet, ein eigenes Büro bezogen und erste Mitarbeiterinnen eingestellt!

All das haben wir Ende August gemeinsam mit Patenkindern, Patinnen und Paten, Team-Mitgliedern, Freund*innen und Unterstützer*innen des Vereins gemeinsam gefeiert. Zu sehen, wie vielen Menschen die Arbeit unseres Vereins etwas bedeutet, war berührend und motivierend zugleich!

Im Zentrum des Fests standen natürlich unsere Patenkinder! Sie konnten sich auf einer großen Hüpfburg austoben, sich beim Kinderschminken in ihr Lieblingstier verwandeln, beim Seidenmalen bunte Tücher gestalten und bei einer Zaubershow die Geheimnisse der Magie entdecken! Unsere älteren Gäste konnten den Nachmittag derweil bei arabischem Essen und Getränken genießen! 

An dieser Stelle möchte wir noch mal DANKE sagen an alle, die uns bei diesem Sommerfest aber vor allem im vergangenen Jahrzehnt immer wieder tatkräftig unterstützt haben!

Mitarbeiterin des Monats: KIRA

Kira

Als Kira nach Berlin gezogen ist, wollte sie sich gerne ehrenamtlich engagieren, am liebsten in einem Patenschaftsprojekt. So kam sie dann auf Schülerpaten Berlin, wo sie 2016 als Patin angefangen hat. Anfang 2017 beschloss Kira dann, ihre Expertise weiterzugeben und ins Organisationsteam einzusteigen. Dort hat sie zunächst im Vermittlungsressort mitgewirkt und Kennenlerngespräche mit potenziellen Patinnen und Paten geführt. Seit der Mitgliederversammlung im März ist sie stellvertretende Vorsitzende von Schülerpaten Berlin. 

Bei den Vorstandssitzungen, die einmal im Monat stattfinden, bespricht sie mit den anderen Mitgliedern des Vorstandes, was in den Ressorts ansteht und welche Aufgaben in nächster Zeit anfallen – wie etwa die Organisation von Arbeitstreffen oder des Sommerfestes im August. 

„Für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit reicht es leider nicht aus, jedem Kund den Zugang zu Schulen zu ermöglichen. Unterschiede entstehen, wenn ein Kind sich Nachhilfeunterricht leisten kann und ein anderes nicht. Oder, wenn die eines Kindes besser bei den Hausaufgaben helfen können, weil diese in ihrer Muttersprache gestellt sind. Durch die Vermittlung von Patenschaften hilft Schülerpaten Berlin, diese Unterschiede ein wenig auszugleichen und gleichzeitig zwischen Pat*innen und den Kindern und ihren Familien einen kulturellen Austausch anzuregen.“

Kira engagiert sich gerne bei Schülerpaten Berlin, da sie sich freut, einen kleinen Teil auf dem Weg hin zu Chancengleichheit in Berlin beizutragen. Je länger sie dabei ist, desto mehr weiß sie es außerdem zu schätzen, wie viel sie durch die Vereinsarbeit und die anderen Ehrenamtlichen lernen kann. 

Dieses Kompliment können wir nur zurück geben und uns für deinen unermüdlichen Einsatz bedanken, liebe Kira!

 

Arabischer Kochabend

Im Mai fand wieder unser beliebter Arabischer Kochabend statt. In der vertrauten Umgebung der Mietküche von Düsselmaier in Friedrichshain erlernten unsere Pat*innen und Paten die Zubereitung weiterer arabischer Speisen. 

Die Pat*innen konnten sich ein Gericht aussuchen und sich dann im Team unter der fachkundigen Anleitung unserer Mitarbeiterin und Meisterköchin Mona ans gemeinsame Schnibbeln, Kochen und Braten machen. 

Da der Kochabend dieses mal im Fastenmonat Ramadan stattfand, konnten wir an diesem Abend auch gemeinsam das Fastenbrechen feiern. Im Ramadan darf erst nach Sonnenuntergang gegessen werden, sodass wir erst um 21:04 Uhr an unsere reich gedeckte Tafel saßen. Zu Beginn gab es traditionell für jeden Koch und jede Köchin eine Dattel. Anschließend wurde die vor allem während des Ramadan beliebte Linsensuppe “Schorbet Adas” serviert. Erweitert wurde das Menü durch “Fattoush”, einem Salat mit geröstetem Brot, sowie das Hackfleisch-Gericht “Kafte”.  

Neben dem Kochen blieb natürlich auch genug Zeit für Austausch und Gespräche untereinander sowie mit den Mitgliedern des anwesenden Orga-Teams. Wir freuen uns über den netten Abend und hoffen bei unserem nächsten Kochabend im Herbst wieder genauso viele Pat*innen begrüßen zu dürfen.